Ein Eröffnungskonzert im damaligen Theater des Friedens,
Kammermusik in der Aula der Universität , Aufführungen von
BELSAZAR, ACIS UND GALATEA und JUDAS MACCABAEUS, eine Orgelstunde,
drei Inszenierungen von Händels Opern: AGRIPPINA, ALCINA und
TAMERLAN, ein Chor- und Orchesterkonzert in der halleschen
Galgenbergschlucht - mit abschließendem Feuerwerk -, ein
Festgottedienst, Kranzniederlegung am Händeldenkmal mit Turmmusik
von den Hausmannstürmen, zwei Händelvorträge, eine
Händelausstellung, tägliche Führungen durch das Händel-Haus,
Stadtführungen ...
Die Interpreten verfolgten das Ziel, die Opern Händels für das
moderne Musiktheater zu gewinnen und sie einem breiten Publikum zu
erschließen.
"Es ist notwendig, Händel endlich als den anzuerkennen, der er wirklich war: Der große deutsche Opernmeister, der den größten Teil seines Lebens dem Opernschaffen widmete."
Horst-Tanu Margraf"Händel-Stadt Halle ... Es ist junger Ruhm für die so regsame mitteldeutsche Großstadt. Aber die Voraussetzungen für eine Händelpflege, die wirklich zu neuen wissenschaftlichen und musikpraktischen Zielen vorstößt, sind vorhanden..."
Die Weltbühne VIII / 25 24.6.1953"...Nach wiederholtem Szenenapplaus brach sich am Ende ein Jubelbeifall sondergleichen Bahn und zeitigte Vorhänge in unbestimmbarer Zahl, womit nicht allein die Darbietenden, sondern auch das Werk unseres Georg Friedrich Händel emphatisch gefeiert wurde, an dessen Lebensfähigkeit - eine solche Wiedergabe vorausgesetzt - wohl niemand mehr zweifeln dürfte..."
Liberal Demokratische Zeitung Halle vom 16. Juli 1952 Nr. 125


