Freitag, 1. Juni 2012 19:00 Oper Halle

Alcina HWV 34 (Premiere)

Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel


Erst acht Tage vor der Uraufführung vollendete Händel 1735 die Partitur zur Oper »Alcina«, die trotz des Erfolges fast zwei Jahrzehnte lang in Vergessenheit geriet. Sie ist nach »Ariodante« die zweite Ballettoper, die für das Covent Garden Theatre geschrieben wurde und zusammen mit der von John Rich verpflichteten französischen Tanzgruppe unter der Leitung der Primaballerina und Choreografin Marie Sallé entstand.
Die Textgrundlage fand Händel in Antonio Fanzaglias Libretto zur Oper »L'isola d'Alcina« von Riccardo Broschi, das auf den 6. und 7. Gesang aus Ludovico Ariostos Epos »Orlando furioso« (1516) zurückgeht. Bradamante, verkleidet als ihr Bruder Ricciardo, ist auf der Suche nach ihrem verschwundenen Geliebten Ruggiero und findet ihn schließlich auf der Insel der Zauberin Alcina, die ihn dort festhält. Mit ihren magischen Kräften konnte Alcina bisher jeden Mann für sich gewinnen. Wenn sie der Zuneigung ihrer Liebhaber überdrüssig wurde, verwandelte sie diese kurzerhand in Steine, Bäume oder Tiere. Erst in Ruggiero findet sie ihre wahre Liebe, durch die sie aber ihre Zauberkräfte verliert und mit ihrem Reich untergeht.
Für die Inszenierung der Neuproduktion in Halle zeichnet der in Polen geborene Maler und Regisseur Andrej Woron verantwortlich, der für seine explosive und fantastische Theaterbildersprache bekannt ist.

Karten: 60, 45, 30 €


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