DAS PROGRAMM
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sinfonia (Adagio)
aus der Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ BWV 156
Georg Friedrich Händel
aus dem Konzert op.7 Nr.5 g-Moll (Orgelkonzert Nr. 11) HWV 310
Johann Sebastian Bach
Fantasia (Concerto) G-Dur BWV 571
Georg Friedrich Händel
Sonata (Concerto) à 5 B-Dur für Violine solo und Orchester HWV 288
Johann Sebastian Bach
Overture (Suite) F-Dur BWV 820
Georg Friedrich Händel
The Arrival of the Queen of Sheba
Sinfonia aus dem Oratorium Solomon HWV 67
ZUM KONZERT
Baroque Lounge Händel – Bach: Das verspricht ein aufregendes Experiment zu werden. Im Konzert
kommunizieren Musiker, die auf historischem Instrumentarium spielen, mit einem Künstler der
elektronischen Avantgarde. Werke aus dem 18. Jahrhundert werden remixt oder sampelt, Themen daraus
live gespielt und natürlich improvisiert, wie es im 18 Jahrhundert üblich war.
Das Barockorchester Elbipolis spielt Musik von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian
Bach. Ein Wechselspiel von barocken Klängen, die Brezel Göring ganz zeitgenössisch auf Touren
bringt. Er arbeitet live an seinem Mischpult, verfremdet die Klänge des Orchesters, „manipuliert
sie in Echtzeit“, wie er sagt. So entsteht ein ebenso subtil-musikalischer wie humorvoller Dialog
mit dem Orchester.
KÜNSTLERBIOGRAFIEN
Das Hamburger
Elbipolis Barockorchester (Elbipolis = Stadt an der Elbe) versteht sich als
Ensemble mit regionalen Wurzeln und Verbindungen zur eigenen Musikgeschichte, das offen für
vielfältige internationale musikalische Entwicklungen und Traditionen ist. 1999 gegründet, kann das
Barockorchester eine rege Konzerttätigkeit sowie zwei CD-Veröffentlichungen vorweisen. Einladungen
in die Kölner Philharmonie und zum Alten Werk des NDR Hamburg, zu Festivals wie dem
Schleswig-Holstein Musik Festival, den Händel-Festspielen Halle, den Musikfestspielen
Potsdam-Sanssouci, den Tagen Alter Musik Herne, dem Bremer Musikfest, dem Festival Musica Antiqua
Brügge und dem Rheingau-Musik Festival markieren Meilensteine in der Biografie. 2010 wurde das
Ensemble vom Goethe-Institut zu Konzerten in Südamerika eingeladen, 2011 debütierte Elbipolis in
Brüssel auf Einladung des Palais des Beaux Arts. 2008 startete in Kooperation mit dem NDR und dem
Berliner RADIALSYSTEM V.
Seit mehreren Jahren tritt DJ Brezel Göring gemeinsam mit dem Hamburger Elbipolis
Barockorchester auf. Elbipolis spielt Barockmusik auf möglichst originalgetreuen Instrumenten in
möglichst originalgetreuen Aufführungen – doch das Klangerlebnis im Konzert überrascht.
Brezel Göring gehört zu den kreativsten Performance-Künstlern Deutschlands. 1993
gründete er gemeinsam mit Franҫoise Cactus das „Underground Pop-Duo" Stereo Total. Neben Stereo
Total steht er nach wie vor als Solokünstler auf der Bühne und bewegt sich in der Theater- und
Filmlandschaft. Brezel Göring gewann zusammen mit der Künstlerin Sabine Maria van der Linden 1999
mit einem animierten Kurzfilm den Ars digitalis-Preis. Sein Hang zu unbegrenzter Kreativität lässt
ihn ständig aus Bekanntem Neues erschaffen.
Über die systemstützende Funktion der Barockmusik sagt er „sie funktionierte nach ganz
strengem Reglement, genau wie die feudale Gesellschaft, man muss sich nur mal die Tanzanleitungen
aus der damaligen Zeit anschauen.“ (Radialsystem Berlin)
Karten: 20, Studenten 15 €


