Samstag, 2. Juni 2012 21:00 Neue Residenz - Festsaal

Baroque Lounge Händel – Bach

Werke von J. S. Bach und G. F. Händel


DAS PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Sinfonia (Adagio)
aus der Kantate „Ich steh mit einem Fuß im Grabe“ BWV 156

Georg Friedrich Händel
aus dem Konzert op.7 Nr.5 g-Moll (Orgelkonzert Nr. 11) HWV 310

Johann Sebastian Bach
Fantasia (Concerto) G-Dur BWV 571

Georg Friedrich Händel
Sonata (Concerto) à 5 B-Dur für Violine solo und Orchester HWV 288

Johann Sebastian Bach
Overture (Suite) F-Dur BWV 820

Georg Friedrich Händel
The Arrival of the Queen of Sheba
Sinfonia aus dem Oratorium Solomon HWV 67


ZUM KONZERT

Baroque Lounge Händel – Bach: Das verspricht ein aufregendes Experiment zu werden. Im Konzert kommunizieren Musiker, die auf historischem Instrumentarium spielen, mit einem Künstler der elektronischen Avantgarde. Werke aus dem 18. Jahrhundert werden remixt oder sampelt, Themen daraus live gespielt und natürlich improvisiert, wie es im 18 Jahrhundert üblich war.
Das Barockorchester Elbipolis spielt Musik von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach. Ein Wechselspiel von barocken Klängen, die Brezel Göring ganz zeitgenössisch auf Touren bringt. Er arbeitet live an seinem Mischpult, verfremdet die Klänge des Orchesters, „manipuliert sie in Echtzeit“, wie er sagt. So entsteht ein ebenso subtil-musikalischer wie humorvoller Dialog mit dem Orchester.

KÜNSTLERBIOGRAFIEN

Das Hamburger Elbipolis Barockorchester (Elbipolis = Stadt an der Elbe) versteht sich als Ensemble mit regionalen Wurzeln und Verbindungen zur eigenen Musikgeschichte, das offen für vielfältige internationale musikalische Entwicklungen und Traditionen ist. 1999 gegründet, kann das Barockorchester eine rege Konzerttätigkeit sowie zwei CD-Veröffentlichungen vorweisen. Einladungen in die Kölner Philharmonie und zum Alten Werk des NDR Hamburg, zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Händel-Festspielen Halle, den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci, den Tagen Alter Musik Herne, dem Bremer Musikfest, dem Festival Musica Antiqua Brügge und dem Rheingau-Musik Festival markieren Meilensteine in der Biografie. 2010 wurde das Ensemble vom Goethe-Institut zu Konzerten in Südamerika eingeladen, 2011 debütierte Elbipolis in Brüssel auf Einladung des Palais des Beaux Arts. 2008 startete in Kooperation mit dem NDR und dem Berliner RADIALSYSTEM V.
Seit mehreren Jahren tritt DJ Brezel Göring gemeinsam mit dem Hamburger Elbipolis Barockorchester auf. Elbipolis spielt Barockmusik auf möglichst originalgetreuen Instrumenten in möglichst originalgetreuen Aufführungen – doch das Klangerlebnis im Konzert überrascht.

Brezel Göring gehört zu den kreativsten Performance-Künstlern Deutschlands. 1993 gründete er gemeinsam mit Franҫoise Cactus das „Underground Pop-Duo" Stereo Total. Neben Stereo Total steht er nach wie vor als Solokünstler auf der Bühne und bewegt sich in der Theater- und Filmlandschaft. Brezel Göring gewann zusammen mit der Künstlerin Sabine Maria van der Linden 1999 mit einem animierten Kurzfilm den Ars digitalis-Preis. Sein Hang zu unbegrenzter Kreativität lässt ihn ständig aus Bekanntem Neues erschaffen.
Über die systemstützende Funktion der Barockmusik sagt er „sie funktionierte nach ganz strengem Reglement, genau wie die feudale Gesellschaft, man muss sich nur mal die Tanzanleitungen aus der damaligen Zeit anschauen.“ (Radialsystem Berlin)

Karten: 20, Studenten 15 €


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