PROGRAMM
Georg Friedrich Händel
Suite Nr. 2 F-Dur HWV 427
aus 8 Suites de Pièces pour le Clavecin, 1. Sammlung (1720)
(Suite Nr. 2) Chaconne G-Dur mit 21 Variationen (Fassung IV) HWV 435
aus 9 Suites de Pièces pour le Clavecin, 2. Sammlung (ca. 1733)
Suite Nr. 4 d-Moll HWV 437
aus 9 Suites de Pièces pour le Clavecin, 2. Sammlung (ca. 1733)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Aria mit 30 Veränderungen
(Klavierübung Teil IV) „Goldberg-Variationen“ BWV 988
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll BWV 903
Aria variata alla maniera italiana a-Moll BWV 989
Ragna Schirmer erhielt ihre Ausbildung bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling in Hannover
und bei Prof. Bernard Ringeissen in Paris. Sie gewann fünfzehn erste Preise und Sonderpreise bei
nationalen und internationalen Klavierwettbewerben und erhielt zwei Mal – 1992 und 1998 – den Titel
„Bachpreisträgerin“ des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs in Leipzig, was bisher
noch keinem Pianisten gelungen ist. Mit 28 Jahren wurde Ragna Schirmer als Professorin an die
Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Mannheim berufen.
Ragna Schirmer trat u. a. mit den Münchner Philharmonikern, der Camerata Salzburg, dem
Orchestre National de France, dem MDR-Sinfonieorchester, dem Gürzenich Orchester, dem
Gewandhausorchester sowie der Deutschen Kammerphilharmonie auf.
Recitalabende gab sie in der Kölner Philharmonie, dem Gewandhaus zu Leipzig, der Stuttgarter
Liederhalle und mehrmals in der Hamburger Musikhalle und der Tonhalle Düsseldorf. Weitere
Engagements führten sie u. a. zu Festivals wie dem Klavier-Festival Ruhr, dem Beethovenfest Bonn,
dem MDR-Musiksommer und den Salzburger Festspielen.
2010 wurde sie als Artist in Residence zum Heidelberger Frühling eingeladen.
Ragna Schirmers Debüt-CD mit den „Goldberg-Variationen“ erschien im Mai 2000. Ihr
Haydn-Doppelalbum erhielt 2003 einen ECHO-Klassik. 2009 wurde Ragna Schirmer erneut der renommierte
ECHO-Klassik Preis in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres“ für ihre vielbeachtete
erste Gesamteinspielung der Klaviersuiten Georg Friedrich Händels zugesprochen.
Ihre Diskografie umfasst neben den Aufnahmen von Bach, Händel und Haydn auch Werke von
Beethoven, Brahms, Chopin, Corigliano, Mendelssohn, Schumann, Schnittke und Franz Schmidt.
Das jüngste Projekt - eine Gesamteinspielung von Franz Liszts Années de Pèlerinage in Kombination
mit Madrigalen der italienischen Renaissance - erschien im Herbst des Liszt-Jahres 2011 bei Berlin
Classics.
Ragna Schirmer übernimmt neben ihrer musikalischen Arbeit auch kulturpolitische
Verantwortung, wie ihr ehrenamtlicher Einsatz im Kultursenat des Landes Sachsen-Anhalt sowie im
Vorstand des Freundeskreises für die Lutherdekade zeigt.
Christian Brückner, 1943 in Schlesien geboren und in Köln aufgewachsen, studierte
in Berlin Germanistik, Soziologie und Theaterwissenschaften. Gleichzeitig nahm er Schauspiel- und
Sprechunterricht. Engagements als Radio- und Synchronsprecher machten ihn in Deutschland 1967 als
Stimme von Warren Beatty in dem Kultfilm Bonnie and Clyde bekannt. Seit 1976 ist er die
Feststimme von Robert De Niro in über 60 Filmen. Als Synchronsprecher war er auch für Filmstars wie
Robert Redford, Alain Delon, Peter Fonda, Dennis Hopper, Harvey Keitel, Giuliano Gemma, Richard
Jordan, Bruce Dern oder Pierre Brice tätig und ist als „die Stimme“ auch in Hörspielen, Features
und Dokumentationen sowie als Schauspieler in zahlreichen Theater- und Filmrollen zu erleben. Für
seine Sprecherleistungen wurde er 1990 mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet.
2000 gründete Christian Brückner gemeinsam mit seiner Frau Waltraut den Hörbuchverlag „
parlando“, der 2005 mit dem Deutschen Hörbuch-Preis ausgezeichnet wurde.
Karten: 30, 20 €


