„Zwei weltbekannte Komponisten erblickten hier [in Halle] das Licht der Welt, G. F. Händel, der
Schöpfer des ‚Messias‘, und der musikalische Lyriker Robert Franz.“ (Hallesches Musikbüchlein,
1912). Robert Franz (1815–1892), der sich als Bearbeiter von Werken alter Meister und deren
Verbreitung einen Namen gemacht hatte, hielt „L’Allegro“ für einen von „Händels glücklichsten
Würfen“. Neben seinem freien Umgang mit dem Text lässt er das Werk in einem neuen Klanggewand
erscheinen: eine Händel-Bearbeitung, die ein interessantes Bild der Händel-Rezeption des vorigen
Jahrhunderts vermittelt.
Karten: 20, 15, 10 €


