Freitag, 1. Juni 2012 17:00 Marktkirche zu Halle

Messiah HWV 56

Oratorium von Georg Friedrich Händel (Fassung von 1741/42, Dublin)


The Dunedin Consort and Players

Libretto: Charles Jennens (aus verschiedenen Bibelstellen zusammengestellt)

DIE MITWIRKENDEN
Susan Hamilton, Sopran
Clare Wilkinson, Alt
Nicholas Mulroy, Tenor
Matthew Brook, Bass

Dunedin Consort and Players

Musikalische Leitung: John Butt


Aufführung in englischer Sprache

Die schottische Sopranistin Susan Hamilton, geboren in Edinburgh ist besonders auf die Interpretation von barocker und zeitgenössischer Musik spezialisiert und arbeitet mit Dirigenten wie Raphael Frühbeck de Burgos, Sir John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Jos van Immerseel, Robert King, Ton Koopman, Paul McCreesh, Masaaki Suzuki und John Butt zusammen. Sie sang in Werken von Richard Allain, Harvey Brough, Pascal Dusapin, Gabriel Jackson, Witold Lutosławski, James MacMillan, Peter Nelson, Ronald Stevenson, Bill Sweeney und Errollyn Wallen, doch auch Henry Purcell und Joseph Haydn. Sie trat u. a. mit dem Amsterdam Baroque Orchestra, dem London Symphony Orchestra, Cantus Cölln, Florilegium, dem Gabrieli Consort, Il Gardellino, dem Irish Baroque Orchestra, The New London Consort auf und ist die Sopranistin, Mitbegründerin und künstlerische Co-Direktorin des Dunedin Consort. Sie wirkte in den preisgekrönten Aufnahmen von Händels Messiah und Acis and Galatea mit sowie Bachs Matthäus-Passion und der h-Moll-Messe unter John Butt.

Clare Wilkinson (Alt) wurde als Kind einer Musikerfamilie in Manchester geboren und gab ihr erstes professionelles Konzert im Alter von 17 Jahren mit dem Ensemble Musica Antiqua London. Als Chorstipendiatin studierte sie Altphilologie am Trinity College Cambridge. Daran schloss sich ein Aufbaustudium im Fach Gesang am Trinity College of Music in London an. Im Jahr 2004 arbeitete sie erstmals mit John Eliot Gardiner zusammen, seither sang sie alle großen Werke von Bach und zahlreiche Stücke weiterer Komponisten unter seiner Leitung. Sie arbeitete u.a. mit Andrew Parrott, Christophe Rousset, Daniel Reuss, Nicolas Kraemer, John Butt, Michael Willens und Laurence Cummings. Als Mitglied von I Fagiolini wirkte sie an dem mehrfach ausgezeichneten szenischen Projekt The Full Monteverdi mit. Sie sang Rollen in Werken von Monteverdi, Purcell, Chabrier, Morini und außerdem die Partie der Galatea in Händels Aci, Galatea e Polifemo und Acis and Galatea. Sie wirkte bei der Aufnahme des Messiah mit dem Ensemble The Dunedin Consort mit, die 2007 mit Gramophone Award ausgezeichnet wurde.

Der Tenor Nicholas Mulroy wurde in Liverpool geboren. Er studierte zunächst moderne Fremdsprachen am Clare College Cambridge und wechselte dann an die Royal Academy of Music. Unter der Leitung von Trevor Pinnock sang er die Partie des Septimus in Händels Theodora. Unter John Eliot Gardiner trat er als Evangelist in Bachs Weihnachtsoratorium auf. Nicholas Mulroy wurde von der Staatskapelle Dresden in Bachs h-Moll-Messe und Haydns Harmonie-Messe begleitet und sang beim Londoner Händel-Festival unter der Leitung von Laurence Cummings in der Matthäus-Passion. Sein Repertoire ist breit gefächert. So sang er auch in Werken, von Prokofjew, Mozart, Brahms, Judith Weir, Leos Janáček, Vaughan Williams, Edward Elgar oder Michael Tippett. Geplant sind Projekte wie beinhalten eine CD-Aufnahme von Monteverdis Vesper aus dem Jahr 1610 mit Edward Higginbottom und Charivari Agréable, eine Neuproduktion von Rameaus Tragédie lyrique Dardanus mit Emmanuelle Haïm in Lille, Caen und Dijon sowie eine Tournee mit Marc Minkowski.

Der britische Bassbariton Matthew Brook trat als Solist in Europa, Australien, Nord- und Südamerika und im Fernen Osten auf. Er arbeitete mit Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Richard Hickox, Charles Mackerras, Harry Christophers, Christophe Rousset, Paul McCreesh und Philippe Herreweghe zusammen und sein Repertoire ist breit gefächert. Es schließt Werke von Purcell, Rameau, Bach, Mozart und Berlioz ein. Zu seinen Rollen zählen Polyphem in Händels Acis and Galatea, Araspe in Händels Tolomeo, Aeneas in Purcells Dido and Aeneas oder Jupiter in Rameau’s Castor et Pollux. Er wirkte bei der 2007 mit Gramophone Award ausgezeichneten Aufnahme des Messiah mit dem Ensemble The Dunedin Consort mit, bei Bachs Matthäus-Passion und der h-Moll-Messe, sang die Partie des Königs von Schottland in Handels Ariodante. Matthew Brook war Gast bei zahlreichen internationalen Festivals: in Edinburgh, Cheltenham, Utrecht, bei den BBC Proms und den Innsbrucker Festtagen der Alten Musik.

Das Dunedin Consort, 1996 von Susan Hamilton und Ben Parry gegründet, ist eine Gruppe professioneller Sänger aus ganz Großbritannien, die besonders in Schottland präsent ist. Das Repertoire reicht von der Musik des Mittelalters und der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. 2003 übernahm John Butt die Leitung des Ensembles zusammen mit Susan Hamilton als Co-Director.
Das Consort besteht aus drei bis zu 16 Sängern, hinzu kommen Instrumentalisten. Das Ensemble wird je nach der Art des Projektes und des Repertoires zusammengestellt.
2007 wurde die Gruppe für ihre Aufnahme des Messiah in der Fassung von Dublin von 2006 mit dem Classic FM Gramophone Award in der Kategorie Barockgesang ausgezeichnet, und sie erhielt außerdem den Baroque Music Award, den internationalen Schallplattenpreis der der Midem Classical Awards 2008.

John Butt, geboren in Solihull bei Birmingham, ist Professor of Music an der Universität in Glasgow. Er ist Cembalist, Organist, Dirigent und seit 2003 der musikalische Direktor des Dunedin Consort. Er studierte am King’s College in Cambridge bei Gillian Weir und Peter Hurford. Butt beschäftigte sich besonders mit der Musik Johann Sebastian Bachs und wurde 1987 promoviert. Danach lehrte er in Aberdeen, Cambridge, in Berkeley an der University of California. 1997 kehrte er nach England zurück, lehrte am King’s College in Cambridge und gründete den Chor King’s Voices. Er wurde zum ordentlichen Mitglied der Royal Society of Edinburgh gewählt und empfing 2003 die Dent Medaille der Royal Musical Association.

Karten: 50, 40, 20 €


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