In Rom wurde der lutherisch getaufte Georg Friedrich Händel von verschiedenen Geistlichen der
römisch-katholischen Kirche umworben. Für sie schrieb der Komponist Werke im Geist der katholischen
Tradition, ohne zum Katholizismus zu konvertieren.
Das Bozen Baroque Ensemble hat in den letzten Jahren das Renommee eines internationalen
Ausnahme-Ensembles gewonnen. Mit Claudio Astronio steht dem Ensemble ein begnadeter Organist,
virtuoser Cembalist und charismatischer Dirigent vor. Für das Debüt in Halle wirkt als Solistin
Gemma Bertagnolli mit, die derzeit als eine der Referenz-Interpretinnen ihrer Generation für die
italienische Barockmusik angesehen wird. So wundert es nicht, dass die Sopranistin bereits mit
einer Vielzahl bedeutender Musiker und Dirigenten wie René Jacobs, Trevor Pinnock und Marc
Minkowski, aber auch mit Pultgrößen wie Zubin Mehta, und Riccardo Muti erfolgreich
zusammengearbeitet hat. In ihrer Karriere trat die Sängerin in den weltweit bedeutenden Theatern
und Konzertsälen wie dem Teatro all Scala, dem Opernhaus Zürich oder der Staatsoper Unter den
Linden auf.
Ursprünglich 1504 als Augustinerkloster gebaut, wurde das Gebäude über 35 Jahre
Hauptwirkungsstätte des Reformators Martin Luther. Heute ist das Lutherhaus das größte
reformationsgeschichtliche Museum der Welt und steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Die
Dauerausstellung zeigt mehr als 1.000 originale Exponate, die vom Leben und Werk des Reformators
Luther, aber auch von seinem familiären Alltag und seiner reichen Wirkungsgeschichte erzählen.
Die Lutherstadt Wittenberg liegt an der Elbe etwa 80 Kilometer nordöstlich von Halle und ist
gut mit dem Auto oder der Bahn erreichbar. Weitere Informationen zum Konzert s. Veranstaltung Nr.
11.
Karten: 30 €


