Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nach Luther“ innerhalb der Luther-Dekade
Händel und seinen Lehrer Friedrich Wilhelm Zachow in den Mittelpunkt eines Konzertes zu den
Händel-Festspielen zu stellen, ist eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Und wenn dieses
Konzert auch noch an authentischem Ort, der Marktkirche „Unser Lieben Frauen“, stattfindet, kann
dies wohl als Glücksumstand bewertet werden. Zachow, 1684 zum Organisten der halleschen
Marienkirche gewählt, wirkte 28 Jahre bis zu seinem Tode vor genau 300 Jahren in Händels
Heimatstadt.
Hermann Max hat mit seiner Rheinischen Kantorei und dem Kleinen Konzert
Interpretationsgeschichte vornehmlich des 17. und 18. Jahrhunderts geschrieben. Dabei hat sich der
Dirigent neben den klassischen Meisterwerken auch immer die Neugier auf Ausgrabungen und
Entdeckungen bewahrt. So erklingen im Konzert selten gespielte Zachow- und bekannte
Händel-Kompositionen.
Karten: 30, 20, 15 €


