Die Georg-Friedrich-Händel-HALLE ist die erste nach 1989 neu erbaute Kongress- und Konzerthalle in
den neuen Bundesländern. Nur fünf Gehminuten vom Händel-Denkmal auf dem Marktplatz entfernt, bietet
die neue Händel-HALLE mit einer Gesamtnutzfläche von 4.300 Quadratmetern in ihrem Großen Saal 1550
Gästen Platz. Die Innenmaße erinnern an die Neue Frankfurter Oper, der Rang steigt sehr steil an
und ermöglicht sogar den letzten Stuhlreihen eine erstaunliche Bühnennähe. Durch ein ausgeklügeltes
akustisches System mit vielen Holzflächen ist auch in den Seitenbereichen ein befriedigendes
Klangbild möglich.
Schon vier Monate vor seiner Eröffnung im Herbst 1998 tauchte der neue Musiktempel im
Programm der Händel-Festspiele auf. Unter der Leitung von Heribert Beissel gab das Philharmonische
Staatsorchester vor stehendem Publikum ein begeistert aufge-nommenes Baustellenkonzert. Seit
Oktober 2000 bereichert die von Johannes Klais aus Bonn erbaute große Konzertorgel den Spielplan
der Georg-Friedrich-Händel-HALLE. Die Disposition der Orgel umfasst 56 klingende Register, die
gegliedert sind in Hauptwerk (15), Oberwerk (14), Schwellwerk (13), Pedal (14). Der Spieltisch ist
mit drei Manualen und Pedal sowie sechs Koppeln ausgestattet.


