Das neue theater ist die Schauspielbühne der Stadt Halle. Seit 1981 bildet es das Herzstück der „
Kulturinsel“. In den beiden Spielorten Saal und Werft bietet das neue theater ein vielfältiges
Programm von klassischem Sprechtheater über Komödien bis hin zu Inszenierungen der
Gegenwartsdramatik.
Im Zentrum der Saalestadt, zwischen Großer Ulrichstraße und Universitätsplatz, liegt das neue
theater - Halles Schauspielhaus, das mehr ist als ,,nur” eine Heimstatt für die darstellende Kunst.
Es existiert seit 1981. Bis dahin hatte ein Kino in dem Gebäudekomplex seinen Sitz, und das
Schauspielensemble mußte sich im damaligen Landestheater Halle mit vier anderen Sparten eine Bühne
teilen. Der Beginn der eigenen Spielstätte war äußerst bescheiden. Doch war man in ein Haus
eingezogen, das einst die sogenannten Kaisersäle, Halles größtes Ball- und
Vergnügungsetablissement, beherbergte. Heute wächst um das neue theater eine „Kulturinsel“ herum.
Und diese außergewöhnliche Kulturstätte ist aus der Stadt an der Saale nicht mehr wegzudenken. Es
ist ein Theater ohne Vorhang, in dem der gesamte Theaterraum zur ,,Bühne” wird und die Zuschauer
mitten im Geschehen sitzen. Die Traversen mit den Zuschauerplätzen sind verschiebbar, der Raum kann
- je nach Bedarf - variabel gestaltet und in die unterschied-lichsten ,,Landschaften” verwandelt
werden. Alle Pforten des Hauses stehen fast jederzeit und jedermann offen - egal, ob einer nur mal
hereinschauen will oder ob er sich für einen Theaterbesuch gerüstet hat. Wer in die Vorstellung
kommt, hat freie Platzwahl, zum gleichen, bezahlbaren Preis auf allen Plätzen. Glockengeläut lädt
zum Besuch ein und ruft morgens die Schauspieler zur Probe.
Das neue theater wartet mit einem vielfältigen Programm auf - vom großen Klassiker bis zum Einpersonenstück, von der Tragödie bis zur Klamotte, von der Revue bis zur Lesung ... und ab und zu darf auch einmal getanzt werden.


