Oper Halle

Das OPERNHAUS HALLE wurde im Jahre 1886 als Hallisches Stadttheater eingeweiht. Es gehörte damals zu den modernsten Theaterbauten Europas. Der Architekt Heinrich Seeling hatte auf bestmögliche Brandsicherheit und großzügige Bühnentechnik Wert gelegt.

Kurz vor Ende des zweiten Weltkrieges sank das Haus nach einem Bombenangriff in Schutt und Asche. 1948 wurde nach den Plänen Kurt Hemmerlings auf dem alten Grundriss mit einem vereinfachenden und schlichten Wiederaufbau begonnen. Am 31. März l951 öffnete der nunmehr „Theater des Friedens“ genannte Musentempel seine Pforten. Alle dramati-schen Genres waren traditionsgemäß im Spielplan vertreten. Aber besonders die Händel-Opernpflege machte das Landestheater Halle in der Folgezeit über die Stadtgrenzen hin-aus bekannt. Seit 1981 wechselte das Schauspielensemble nach und nach völlig in die Spielstätte „neues theater“ über. So ergab sich schließlich die Möglichkeit, das über hundert Jahre alte ehemalige Mehrspartentheater als reines Musiktheater mit eigener Intendanz zu führen. Seit 1991 trägt es nun die Bezeichnung OPERNHAUS HALLE und sieht sich somit großen Erwartungen des Publikums gegenübergestellt.


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Georg Friedrich Händel